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Kartoffeln

Der botanische Schatz und sein „weißes Gold“

Weltweit gibt es rund 5000 Kartoffelsorten. Über die Jahre sind neue Sorten entdeckt, gekreuzt und veredelt worden. In Europa ist das Knollengewächs zu einem der Hauptnahrungsquellen geworden und auch in Asien findet man die Kartoffel oft auf dem Speiseplan wieder. Sie gehört zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln und bietet die Grundlage für eine gesunde Ernährung.

Kulturgeschichtlich gesehen hat das Nachtschattengewächs seinen Ursprung in Südamerika. Im 16. Jahrhundert entdeckten spanische Eroberer die Kartoffel im Inkareich und brachten die Erdfrucht daraufhin mit nach Europa.

Die heutigen Anwendungsgebiete der Erdfrucht scheinen keine Grenzen zu haben. Ihr Nutzen reicht von der Lebensmittelindustrie, über die Klebstoff-Herstellung, die Papierproduktion, sogar bis hin zur Pharma- und Textil-Industrie. Die Kartoffel findet darüber hinaus auch bei der Herstellung von Alkoholen Verwendung.

In all diesen Branchen spielt der Stärkegehalt eine besonders tragende Rolle. Dadurch können Lebensmittel sowohl bissfester, als auch saftiger gemacht werden. Dabei kann das gewonnene weiße Pulver auch als Bindemittel für Saucen und Suppen dienen. Die Stärkeanteil hat eine wesentlichen Bedeutung für die Konsistenz und Haft bestimmter Dinge. Beispielsweise würde eine Schreibfarbe (wie Tinte) ohne die Stärke nicht auf einem Blatt Papier haften bleiben.

Für die vielen unterschiedlichen Anwendungsfälle hat die Kartoffel unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen und gewisse Standards einzuhalten. Unabhängig für welchen Zweck die Kartoffel verwendet wird, ist es stets wichtig, bereits vor der Verarbeitung ein gesundes, unbeschädigtes, sauberes und ungefährliches Produkt am Anfang der Wertschöpfungskette zu erkennen. Beispielsweise müssen Kartoffeln, die den giftigen Stoff Solanin enthalten früh erkannt und aussortiert werden. Ebenso unerwünscht sind bei der Produktion Verschmutzungen, Auswucherungen, sowie genmanipulierte Güter. Darüber hinaus kann es sehr hilfreich sein Druckstellen bereits vor der Sichtbarwerdung zu erkennen, damit die entsprechend abweichende Ware bereits früh aussortiert werden kann.
Viel schwieriger erschien es bisher, den Stärkeanteil jeder einzelnen Kartoffel auf dem Fließband zu messen. Im Gegensatz zu gängigen Stichprobe-Entnahmen, die wiederum höhere Kosten und mehr Zeit in Anspruch nehmen, hat LuxFlux eine alternative Lösung. Wir setzen auf hyperspektrale Technologien, die eine vollständige, schnelle und kontaktlose Messung im Prozess ermöglichen.

Die zu analysierenden Produkte können berührungslos überprüft werden. Aufgrund des optischen Messverfahrens besteht im Kontrollvorgang keine Gefahr, dass die zu untersuchenden Objekte in ihrer Qualität beeinträchtigt werden. Durch das berührungslose Messverfahren wird die Ware vor Schäden geschützt und der Stärkeanteil einer Kartoffel kann ohne weiteren Arbeitsaufwand gemessen und festgestellt werden.
Unsere Software arbeitet mit optischen Messverfahren, um die Produktgüter zu analysieren. Mithilfe von Algorithmen werden die stofflichen Eigenschaften für das menschliche Auge oder eine Maschine „sichtbar“ gemacht. Anschließend können die abweichenden oder unerwünschten Produkte aussortiert werden, so dass die Produktkette möglichst rein bleibt und ein kontinuierlich hoher Qualitätsstandard gehalten werden kann.

In Deutschland gelten bei der Qualitätskontrolle strikte Richtlinien und eine Menge an Auflagen sind einzuhalten. Unsere Methodik erfüllt viele Anforderungen und ermöglicht effizienteres Arbeiten in den unterschiedlichsten Industriesektoren. Mit unserem Sortierverfahren sowie der Prozessanalyse wird eine gute Qualität gewährleistet, die letztendlich die Kaufentscheidung für den Kunden erleichtert, gleichzeitig den Verbraucher schützt und den Ruf der eigenen Marke aufwertet.

 

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